Rückenwind für flüssiges Biogas im Kraftstoffeinsatz?

Durch die Neuregelung der Gasnetzzugangsverordnung (2008) durch die deutsche Bundesregierung müssen Biogasanlagen vorwiegend an das Gasnetz angeschlossen werden. Dabei gilt die Verpflichtung, dass Anlagenbetreiber und Netzbetreiber jeweils die Hälfte der Kosten für den Netzanschluss zu tragen habe.  Das Einspeisepotential bis zum 2020 wird mit  6 Mrd. m³ Biogas angegeben; bis 2030 sollen es fast 10 Mrd. m³ Biogas sein – fast 10% des heutigen jährlichen Verbrauchs an importierten Erdgases würde damit gedeckt werden.  Der hauptsächliche Einsatz des eingespeissten, aufbereiteten, Biogases wird dabei im Bereich Kraft-Wärme-Kopplung sein.  Dies könnte aber ebenfalls für den nötigen Rückenwind sorgen, um flüssiges Biogas als Kraftstoffoption vorzustellen und anzubieten.

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